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  1. #1
    Einsteiger
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    Standard Frage Lipos parallel schalten bei 2 motorig

    Moin Leute
    hab ne Frage bezüglich der Verbindung von 2 Lipos bei 2 motorigen Antrieben.
    Man soll nach dem Verbinden beider Lipos mit den Motoren auch die Lipos untereinander parallel verbinden, damit sich beide Lipos bei Kurvenfahrt trotzdem gleichmäßig entladen. Mir wurde geraten bei der Verbindung der Lipos untereinander nur dünnes Kabel zu nehmen. Angeblich sei dies nur dazu da die Spannung auszugleichen und da würden keine hohen Ströme fließen. Also ein 1,5qmm Kabel sollte also reichen.

    Jetzt überlege ich aber : wenn die Lipos untereinander parallel verbunden sind kann jeder Motor von jedem Lipo Strom ziehen. Und das wird er doch auch tun. Und zwar zu gleichen Teilen. Nach meiner Logik sollen also alle Kabel (auch die Verbindungskabel zur parallel Schaltung der Motoren) gleich dick sein.

    Wäre über eine Erklärung dankbar. Habe ich n Denkfehler drin ?

    Gruß
    Vincent

  2. #2
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    Ja habe ich bei meinen bulgaren cat auch gemacht. Das einseitige ziehen ist dann weck man sollte schon gleich dicke Kabel verwenden. Mfg

  3. #3
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    Das ist genau meine Frage: gleich dicke Kabel nehmen oder geht tatsächlich auch n ganz dünnes nur für die parallel Verbindung ...?

  4. #4
    Spassfahrer Avatar von andi 66
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    Man braucht zur Parallelverschaltung doch gar keine Kabel nehmen. Einfach die dementsprechenden Stecker aneinander löten.
    Ich habe bei mir etwas Kabel zwischen,aber auch 4 bzw 6mm
    Andreas

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  5. #5
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    Andi, genau um das Kabel zwischen den Steckern geht es. Ich hab hier n Boot da hatte der Vorgänger die
    Stecker mit sehr dünnem Kabel verbunden. Ca. 1,5qmm. Da ich jetzt alle Kabel neu mache überlege ich ob das so richtig ist mit dem dünnen Kabel dazwischen. Scheint zu funzen, aber von der Logik müssten doch alle Kabel gleich dick sein weil der Motor eben von beiden Lipos gleichzeitig Strom zieht ...

  6. #6
    Spassfahrer Avatar von andi 66
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    Also ich würde immer dickes Kabel (4-6mm)nehmen.Möglichst kurz😗
    Haste Fotos von der Verkabelung?
    Andreas

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  7. #7
    Mystic 185 Avatar von corbi83
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    Dünnes Kabel reicht da.
    Ich hab das mit 3mm Stecker und 2qm Kabel.
    Gruß Chris

  8. #8
    Am Besten testen Avatar von GunnarH
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    Zitat Zitat von corbi83 Beitrag anzeigen
    Dünnes Kabel reicht da.
    Ich hab das mit 3mm Stecker und 2qm Kabel.
    Das ist dann aber nah an Placebo. Wenn es die Akkubelastung des kurveninneren Antriebs nennenswert reduzieren soll sollte es schon annähernd so dick sein wie die Regleranschlusskabel.

    Gruß
    Gunnar

  9. #9
    chronisches Spielkind ;-) Avatar von plinse
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    Naja, ist immer die Frage, was man erwartet.

    Will man mit einem Akku fahren können, müssen die Ausgleichsstrippen dick sein.
    Will man die Packs nur gleichmäßig leer haben und fährt nicht dauernd Kurven, dann braucht es die Ausgleichsstrippen eigentlich nicht. In meinem Raptörchen fahre ich 6s2p ohne Verbindung und kann gegenüber meiner Spirit of Gabon mit 4s2p mit massiver Verbindung keine ungleichmäßig entladenen Packs feststellen.
    Stelle ich am Ende keine ungleichmäßige Entladung fest und wenn ich die Packs lade geht nahezu identisch viel rein, dann reicht tatsächlich eine "Placebo-Strippe". Auf der Geraden, wo volle Power drüber geht, sollten die Antriebe eh gleiche Last aufbauen, sonst hat der Trim ein ganz anderes Problem

    Das schöne an so einem Boot mit Twin-Antrieb ist ja auch, dass es Kurven in beide Richtungen fahren kann - üblicherweise gleich gut. Wenn es geht, dann nutze ich das auch

    Vorteil von getrennten Akkus: Brennt was ab, sind die Systeme getrennt.
    Vorteil von verbundenen Akkus: Tja... ausprobiert habe ich ja bewusst beides - man kann sehr unterschiedlich alte Packs auf die Weise fahren, dann sollten die Verbindungen auch Querschnitt haben. Ist das Material gleichmäßig gepflegt und das Boot sauber eingestellt, braucht es die Verbindung nicht und es bleibt der Vorteil der getrennten Akkus wenn was schief geht.
    Hat man dünne Verbindungsstrippen, kann man im Fehlerfall drauf hoffen, dass sich die Verbindung ablötet

    Grüße, Eike

    PS.: Bei deiner Denke ist ein kleiner Fehler drin:
    Zitat Zitat von Vinbul Beitrag anzeigen
    ...
    Mir wurde geraten bei der Verbindung der Lipos untereinander nur dünnes Kabel zu nehmen. Angeblich sei dies nur dazu da die Spannung auszugleichen und da würden keine hohen Ströme fließen. Also ein 1,5qmm Kabel sollte also reichen.

    Jetzt überlege ich aber : wenn die Lipos untereinander parallel verbunden sind kann jeder Motor von jedem Lipo Strom ziehen. Und das wird er doch auch tun. Und zwar zu gleichen Teilen.
    ...
    Ziehen beide Motoren aus beiden Akkus gleich viel, ist der elektrische Strom "auch nur faul": 50% von links nach rechts heben sich mit 50% von rechts nach links auf. Summe: Nahe Null.
    Andere Denke: Beide Antriebe laufen unter Last, beide Akkus brechen ein. Dann ist eh wenig Bedarf an Ausgleich, außer das verwendte Material ist stark ungleichmäßig, egal ob auf der Seite der Quelle (Akku) oder der Last (Antrieb/Propeller).
    Hast du einen alten Akku im Spiel, wird der in der Hochlast von dem besseren Akku gestützt und beide Antriebe sind gleichmäßig versorgt. Das wäre in meinen Augen der einzige echte Vorteil einer Verbindung, das darfst du aber nur nutzen, wenn du nicht die volle Leistungsfähigkeit beider Akkus brauchst. Der bessere Akku darf nicht überlastet werden, nur weil der schwächere nicht voll leistungsfähig ist.

  10. #10
    Am Besten testen Avatar von GunnarH
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    Zitat Zitat von plinse Beitrag anzeigen
    ...

    Vorteil von getrennten Akkus: Brennt was ab, sind die Systeme getrennt.
    Vorteil von verbundenen Akkus: Tja... ausprobiert habe ich ja bewusst beides - man kann sehr unterschiedlich alte Packs auf die Weise fahren, dann sollten die Verbindungen auch Querschnitt haben. Ist das Material gleichmäßig gepflegt und das Boot sauber eingestellt, braucht es die Verbindung nicht und es bleibt der Vorteil der getrennten Akkus wenn was schief geht.
    Hat man dünne Verbindungsstrippen, kann man im Fehlerfall drauf hoffen, dass sich die Verbindung ablötet

    Grüße, Eike

    PS.: Bei deiner Denke ist ein kleiner Fehler drin:

    Ziehen beide Motoren aus beiden Akkus gleich viel, ist der elektrische Strom "auch nur faul": 50% von links nach rechts heben sich mit 50% von rechts nach links auf. Summe: Nahe Null.
    Andere Denke: Beide Antriebe laufen unter Last, beide Akkus brechen ein. Dann ist eh wenig Bedarf an Ausgleich, außer das verwendte Material ist stark ungleichmäßig, egal ob auf der Seite der Quelle (Akku) oder der Last (Antrieb/Propeller).
    Hast du einen alten Akku im Spiel, wird der in der Hochlast von dem besseren Akku gestützt und beide Antriebe sind gleichmäßig versorgt. Das wäre in meinen Augen der einzige echte Vorteil einer Verbindung, das darfst du aber nur nutzen, wenn du nicht die volle Leistungsfähigkeit beider Akkus brauchst. Der bessere Akku darf nicht überlastet werden, nur weil der schwächere nicht voll leistungsfähig ist.
    Hallo Eike,
    da gibts aber noch weitere Einflussgrößen
    Bei Cats mit weit auseinanderliegenden Motoren merkt man i.d.R. schon dass der kurveninnere Akku mehr entladen wird, außerdem sind die Props nicht unbedingt 100% gleich gut,daher kann eine Parallelschaltung der Akkus schon sinnvoll sein um die Akkus gleichmäßiger zu belasten.
    Um nur Kurvenfahrten zu kompensieren reichen relativ dünne Kabel, hat man unterschiedliche Props oder will man die Belastung des kurveninneren Akkus reduzieren braucht man relativ dicke Kabel.
    Da dicke Kabel nicht so viel teurer sind und es i.d.R. nicht auf 10g mehr oder weniger Gewicht ankommt kann man auch gleich dickere Kabel verbauen.
    Ob das im Falle eine brennenden Reglers gut oder schlecht ist kommt auf den Einzelfall an, es kann einerseits vermeiden dass ein Akku dabei tiefentladen wird weil es der Regler gleich "atomisiert", es kann aber auch aus einem reparablen Reglerschaden einen Irreparablen machen.

    Gruß
    Gunnar
    Geändert von GunnarH (24.October.2019 um 22:33 Uhr)

  11. #11
    Spassfahrer Avatar von andi 66
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    Ich würde gerne mal ein Foto von so einer Verkabelung sehen. Ich stehe hier irgendwie auf dem Schlauch.
    Nix verstehen🤔
    Andreas

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  12. #12
    chronisches Spielkind ;-) Avatar von plinse
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    Dies ist ein Beispiel für eine Verbindung mit dicken Strippen.
    Rechts siehst du die Anschlusskabel & Stecker zum Akku, die dünne Leitung ist der Anti-Blitz, oben und unten rechts im Bild jeweils die Akkustrippen und Ballancerstecker. Das ganze läuft über eine gemeinsame Kondensatorbank und dort greifen die Steller ab. Alles streng symmetrisch, funktioniert seit 3 Jahren gut. Andererseits beobachte ich in meinem Raptörchen mit getrennten Antrieben kein nennenswert anderes Verhalten. Da hat jeder Steller seine eigenen Zusatzkondensatoren und Antiblitz. Die Antriebe getrennt betreiben zu können, hat auch Vorteile.
    Messtechnisch ist eine Trennung "einfacher zu bewerten", bei obiger Zusammenschaltung messe ich meist einen Akkustrom, die Stecker vor den Stellern an der Kondensatorbank haben sich dafür nicht bewährt. Ob das dann alles symmetrisch läuft, ist reine Vermutung, augenscheinlich fährt das Boot aber gut. Werde wohl den nächsten Katamaran auch mit elektrisch getrennten Antrieben versuchen und dann mal schauen, wie sich das macht. Wenn dann kommt die Symmetrierung nachträglich rein.

    Obigen Aufbau habe ich vor den Gedanken so gemacht, dass ich reichlich wenig Platz für 4s2p hatte und wenn die Steller nicht ganz synchron takten, dies für die Zusatzkondensatoren entlastend wirkt wie eine höhere Schaltfrequenz. Rein statistisch ist auch davon auszugehen, dass die Steller nicht exakt synchron laufen und wie gesagt, funktionieren tut es gut. Dazu reicht auch ein Antiblitz für beide Steller und ich wollte sicher gehen, dass beide Antriebe exakt die gleiche Spannung bekommen.

    Andererseits habe ich im Raptörchen bei Spielereien wie Akku 1 mal links, mal rechts, Akku 2 entsprechend anders oder Akku 3&4 mit Akku 1&2 gemischt keine Unterschiede gesehen, als dass das Boot nicht mehr gerade aus laufen würde oder so...

  13. #13
    Spassfahrer Avatar von andi 66
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    Hallo Eike
    Danke für das Foto und deine Erläuterungen.Viel Text verwirrt immer ein wenig.
    Ich mache es einfach so das ich mir 2x2 Adapter als Y oder auch T Stück aus Steckern zusammenlöte. Damit schließe ich dann 2Akkus parallel und die 2Regler ebenfalls. Dann hab ich an den Akkus 1x Männchen und 1x
    Weibchen. An den Reglern genauso. Akkus an Regler und alles ist scharf gesteckt
    Andreas

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  14. #14
    chronisches Spielkind ;-) Avatar von plinse
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    Ich minimiere gerne die Anzahl der Stecker.
    Für meinen Geschmack sind in meinem Bild die beiden Stecker in der "Zuleitung + " zu viel, ich wollte aber irendwie auftrennen können und hatte nur Platz für eine Kondensatorbank, siehe das Posting zuvor.

    Auf kurzmöglichstem Weg direkt angeschlossene Akkus sind das Optimum, auch einen Versuch wert wäre es, die Verbindung gesteckt auszuführen, dann wären die zusätzlichen Stecker nicht im Hauptstrompfad wie bei meinem Bild, und die Motoren könnten auch einzeln betrieben werden. Für die Verwendung einer gemeinsamen Kondensatorbank sähe es dabei halt schlechter aus.

    Irgendwas ist halt bei allen Lösungen mal besser, mal schlechter ...

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