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    Standard ToysPort Bingo Race Brushless - Updated & Reloaded!

    Hier soll um Brushless-Antriebe für das altbekannte Bingo-Race von ToysPort gehen. Irgendwie kennt jeder diese Bötchen, aber ich habe schon seit langer Zeit keins mehr mit einem vernünftigen (im Sinne von alltagstauglichen) Antrieb gesehen.
    Ich habe im Lauf des letzten Jahres diverse Antriebs-Systeme für das Bingo-Race zusammengesucht & getestet.
    Dazu war bei praktisch jeder Fahrt ein Unilog von SM-Modellbau/Stephan Merz mit an Bord. Die relevanten Werte für Spannung, Strom & Drehzahl wurden damit aufgezeichnet und anschließend am Rechner analysiert.
    Später kam auch die Kombination aus Unilog und GPS-Logger zum Einsatz, damit wurde dann auch endlich klar wie schnell das Boot eigentlich ist. Mittels Telemetrie geht das inzwischen sogar „live“.

    Bingo Race_14_Logger.jpg

    Ein wenig Historie

    Ich kann es kaum glauben, ist das jetzt wirklich schon 15 Jahre her? Damals während meiner Studienzeit war ich total im Rennboot-Fieber und habe mich an diversen Seen zwischen Augsburg und München rumgetrieben.
    Auslöser war, als ich am Münchner Mollsee zum ersten Mal ein Bingo-Race in Aktion gesehen habe und sowas musste natürlich schnellstens her.
    Irgendwann hatte ich dann die ganze elektrische ToysPort Flotte… J
    Ein paar Jahre später begann allerdings meine Hubschrauber-Phase und das war auch gleichzeitig das Ende der Rennboot-Phase.
    Die „Green Meanie“ (der Name ist eine Anspielung auf Steve Vai’s Charvel-Gitarre aus den 80er Jahren) habe ich seinerzeit bei Josef Toth komplett in neon-grün bestellt. Ich wollte dazu aber unbedingt eine Rauhwasserkabine aus GFK und nicht das Lexan-Teil das seinerzeit öfters zu sehen war. Auf der Preisliste im Internet steht die ja…
    Die Lieferung hat dann etwas länger gedauert als erwartet. Offenbar war ich der erste der so eine Haube in GFK haben wollte und daher musste Josef erst einmal eine Form dafür bauen. Mein uraltes grünes Bingo-Race ist als das erste seiner Art mit diesem Typ Haube.
    Zwischenzeitlich hat es den Besitzer gewechselt (Stichwort Hubschrauber), aber seit einiger Zeit liegt es wieder bei mir im Schrank. Leider war die Ausstattung halt auch noch von damals: Blech-Bürstenmotor mit komplett oxidiertem Kollektor & Kohlen, klinisch toter NiCad-Akku und 40 Mhz Brikett-Empfänger. Wie sich die Modellbau-Welt in ein paar Jahren verändert hat…

    Umstieg auf Brushless
    Irgendwann habe ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Brushless-Setup gemacht. Vorlage war mein Lieblings-Antrieb von damals, ein Jamara 480 HS BB mit 8 Zellen Mignon und dem 24mm Messing-Prop von ToysPort.
    Diese Antriebstechnik ist inzwischen in die Annalen der Geschichte eingegangen und nirgendwo mehr zu bekommen. Daher war es auch nichts mit Strom & Drehzahl messen, ich konnte nur anhand von alten Katalog-Daten schätzen.
    Als Standard in den Bingos war seinerzeit ein Speed 400 7,2 Volt verbaut, meist sogar mit Graupner-Label. Deutlich mehr Leistung brachte der Speed 400 6 Volt an 8 Zellen. Leider war das nur ein recht kurzer Spaß, denn nach wenigen Fahrten waren die Motoren verschlissen und der Regler ging regelmäßig mit drauf.
    Das gleiche passierte wenn die Motoren länger nicht benutzt wurden und Kollektor & Kohlen oxidiert waren. Wenn man da dann Spannung draufgegeben hat, sind die Motoren nach kürzester Zeit einfach durchgebrannt.
    Es gab auch einige Speed 480 Race Motoren die aufgebaut waren wie RC-Car Motoren, mit auswechselbaren Kohlen, Kugellagern usw. Die haben aber von der Drehzahl her nie so richtig gepasst und waren auch relativ schwer. Sprich zu viel Gewicht im Bug und das mag das Bingo-Race gar nicht.
    Schnell war klar, das aktuelle Antriebs-Angebot sieht ziemlich mau aus! Die meisten Innenläufer die noch angeboten werden drehen viel zu hoch und typische Aussenläufer dafür viel zu niedrig. …Pffft!
    Auf Youtube findet man eine Menge Video zu Bingos mit Brushless-Antrieb. Aber auch hier der gleiche Eindruck: entweder der zahme Standard Bürsten-Antrieb oder hoffnungslos übermotorisiert.
    Ein Fahrbild wie seinerzeit mit dem 480er Jamara suchte ich vergeblich. Sche…
    Am Ende einer Internet-Recherche blieb nur ein kleiner Außenläufer übrig der eigentlich für Helis gedacht ist. Eine 6-Pol Maschine mit integriertem Kühlgebläse und rund 65 Gramm Gewicht. KV 2900 Umdrehungen pro Volt und Minute. Gemäß meinem selbstgestrickten Excel-Sheet könnte der Antrieb ganz gut passen.
    Ausgebaut wurde das Bingo-Race dann mit Komponenten die ich noch übrig hatte: ein Genius 40 Brushless-Controller von Graupner nachgerüstet mit einer Wasserkühlung von Aero-Naut, Hitec HS-56 Micro-Lenkservo und ein schon etwas betagter 2S-LiPo mit 2600mAh Kapazität.
    So gut wie fertig…
    Das war vor gut drei Jahren, blöderweise hatte ich damals keinen kleinen 2,4Ghz-Empfänger und so ist das Bingo wieder eine Weile im Schrank liegen geblieben.
    An einem verregneten Wochenende war es dann endlich soweit. Durch Zufall kam ich an einen kleinen Futaba-Empfänger der für Parkflyer gedacht war. Eine neue Welle habe ich auch noch auf die Schnelle gebastelt. Au ja, Propeller schleifen und wuchten muss auch noch sein. Meine absolute Lieblingsbeschäftigung… :-/
    Als ich dann mit frisch per Tesa zugeklebtem Boot am Teich stand und zum ersten Mal wieder Gas gab hatte ich schon ein etwas komisches Gefühl in der Magengrube. Wird das jetzt eine lahme Ente oder brennt mir der Antrieb womöglich gleich bei der ersten Fahrt ab?
    Was soll‘s – los!

    Bingo Race_01_Spülbecken-Test.jpg

    Aber schon nach ein paar Sekunden machte sich ein breites Grinsen auf meinem Gesicht breit, das Bingo geht mit den neuen Setup einfach Spitze! Die Drehzahl passt praktisch perfekt und die alten 2600er LiPos reichen locker für sechseinhalb Minuten Fahrzeit. Eine Punktlandung per Microsoft Excel – cool das hätte ich nicht zu hoffen gewagt!
    Die nächsten Fahrten haben mir so viel Spaß gemacht das ich mir prompt bei Josef ein neues Bingo-Race bestellt habe. Und zwar die runderneuerte Variante mit neuer, superflacher Haube und Flutkanal. Ab Werk 2K lackiert (!) im Gulf-Design. Dazu später mehr. Neue Akkus gab es bei der Gelegenheit auch noch.
    Leider wich die Freude über den Brushless-Antrieb schnell der Ernüchterung. Schon nach wenigen Fahrten machen sich beim Motor deutliche Verschleißerscheinungen mechanischer Art bemerkbar. Der lief bald so unrund und laut das ich Angst hatte mein Boot fliegt auseinander. Aber eigentlich hatte ich das erwartet, denn ein Rennboot das dauernd auf dem Wasser auf und ab hüpft ist wohl das Schlimmste was man der hoch drehenden und relativ langen Aussenläufer-Glocke antun kann. Wir erinnern uns: eigentlich ist das ja ein Heli-Motor.
    Schei….ade, denn von der Fahrleistung her war das ein toller Antrieb. Ich vermute das sich die vom Hersteller eingebaute Wuchtmasse gelöst hat und davon geflogen ist.

    Der Edel-Antrieb aus dem Bayernland
    Praktischerweise ist mein Arbeitsplatz inzwischen in München-Perlach, von da aus sind es nur gut zwanzig Autominuten zum Elektromotoren- und Rennboot-Urgestein Hans Lehner. Die Firma Lehner Motoren Technik führt inzwischen Sohn Andreas.
    Mit diversen Logfiles vom Unilog bewaffnet machte ich mich auf den Weg. An Hand meiner Meßdaten haben wir dann gemeinsam einen maßgeschneiderten Antrieb für das Bingo-Race zusammengestellt. Hans und Andreas hätten am liebsten einen 1515er Typ verwendet, aber ich war mir nicht sicher ob man den mit Kühlmantel noch vernünftig im Boot montieren kann. Daher ist es ein 1025er Motor geworden, mit passendem Wasserkühlmantel versteht sich. Die Drehzahl liegt knapp unter dem was der Außenläufer geliefert hat. Das war mit dem 25mm Stahl-Prop schon ein Tick zu viel, das Boot hat bei vollem Akku angefangen auf dem Stevenrohr zu tanzen. Der Lehner müsste daher für den 25mm Propeller ideal sein.
    Viele werden jetzt angesichts des Preises erst einmal schlucken, aber ich kann nur jedem raten einen solchen Motor mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie sind qualitativ mit das beste was man für Geld kaufen kann und samt Zubehör Made in Germany. Die Auswahl an Baugrößen und verfügbaren Windungszahlen(!) ist enorm. Lehner beliefert inzwischen nicht nur diverse Modellbausparten sondern auch die Industrie mit Motoren. Ich hatte schon diverse Lehner-Motoren in Booten, Hubschraubern und Flugzeugen und die haben immer sensationell gut funktioniert. Wenn man sie nicht überlastet halten sie ewig - der Motor in meinen alten ToysPort Joker ist über 10 Jahre alt! Und falls doch einmal etwas sein sollte, kann man sie schnell und unkompliziert reparieren lassen.
    Auch fällt auf, dass diese hochwertigen 2-Pol Maschinen mit fast allen Controllern problemlos funktionieren, egal ob zu Wasser, zu Land oder in der Luft. Regler-Stress hatte ich mit Lehner-Motoren noch nie.
    Zitat Lehner-Website: „Unsere Motorkonstruktionen liefern konzeptbedingt im Generatorbetrieb zwischen Phase/Phase ein annähernd perfektes Sinussignal. Dieses wird zur Auswertung vom jeweiligen Controller benötigt. Da dieses nicht verfälschte Sinussignal ideal ist, können praktisch alle marktüblichen Controller verwendet werden.“
    Das Gulf Bingo-Race zusammen mit dem Lehner ist schon eine Augenweide. Und nach dem ersten Testlauf auf dem Wohnzimmertisch wurde klar das mein Geld gut investiert ist. Der Antrieb läuft rund und sauber wie eine Turbine. Überhaupt kein Vergleich mit den Motoren die ich bisher hatte, da liegen echt Welten dazwischen.
    By the way: es ist inzwischen Ende Oktober geworden, ich habe schlauerweise meine Boote kurz vor Wintereinbruch reaktiviert. Das war es nichts mehr mit nach der Arbeit an den See weil stockdunkel. Aber der neue Motor musste natürlich getestet werden. Also machen wir heute Home-Office und in der Mittagspause geht’s dann schnell für eine Runde zum Dorfweiher.

    Bingo Race_02_ Gulf-Lehner.jpg
    Geändert von stevie_xx (16.September.2018 um 21:09 Uhr)

  2. #2
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    Erfahrungsbericht Lehner 1025/19
    Also dann, Testfahrt mit dem „kleinen“ 24mm Propeller und natürlich ist der Unilog mit an Bord. Sieht gut aus, das Bingo ist wirklich flott unterwegs und hat noch etwas Luft nach oben. Dafür eine richtig schön lange Fahrzeit, wir reden hier von gut 8 Minuten die ich bei der Testfahrt natürlich noch nicht voll ausgenutzt habe. Der Strom liegt bei 10 bis 12 Ampere. Alles gut soweit.
    Zweite Testfahrt – 25mm Stahl-Prop. Jawoll, genau so muss es sein!
    Das Bingo ist deutlich schneller und agiler, liegt aber immer noch satt im Wasser und geht bei vollem Ruderausschlag zackig um die 120 Grad-Kurven des imaginären NAVIGA-Dreiecks. Einfach Geil!!! Der Strom ist leicht angestiegen auf 13 bis 15 Ampere etwa. Meine Messungen haben ergeben das ich jetzt mit dem 25er Propeller knapp 1000 Umdrehungen weniger habe als seinerzeit mit dem Aussenläufer.
    Das haben wir wirklich gut erwischt, meiner Meinung nach mit den ToysPort-Propellern das Optimum für das Bingo-Race. Denn diese Testfahrten fanden bei knapp 10 Grad Außentemperatur, nächsten Sommer wenn es warm ist kommen dann sicher noch ein paar Umdrehungen dazu. Dann sind wir wirklich genau am Rumpf-Limit - Ziel erreicht! Leider konnte ich seinerzeit noch keine Geschwindigkeit loggen.
    Die später von mir eingesetzten 24 & 25mm Props von TP Power haben dagegen etwas mehr Steigung und man kann sie daher nicht 1:1 tauschen. Mit dem 25er ist das Bingo deutlich übermotorisiert, der 24er funktioniert noch ganz gut. Aber bei ganz vollem Akku mit 120 Grad um die Kurve fahren geht halt nicht ohne das man abfliegt. Für meinen Geschmack ein Tick zu viel an Leistung und Strom. Ideal wäre eine Windung mehr.
    „Hans, ich brauche…!“

    Bingo Race_03_ Gulf startklar.jpg

    Preisgünstige Alternativen
    Jetzt ist es so das im Schrank noch die Green Meanie steht (ohne Antrieb) und meine Freundin Anja meistens neben mir am See (ohne konkrete Beschäftigung). Das wird auf Dauer natürlich nicht gut gehen… J
    Ein zweiter Lehner-Antrieb ist mir dann doch zu heftig, also mal schauen ob es nicht doch noch andere, geeignete Innenläufer auf dem Markt gibt. Das passende Drehzahl-Niveau kenne ich ja inzwischen. Und dann habe ich (oder viel mehr Google) doch noch einige Alternativen gefunden.
    Da wäre zum einen der chinesische Hersteller TP Power der sogar eine Niederlassung in Deutschland hat. Der Typ 2030 sollte gut funktionierten. Leider passen Wellendurchmesser und die Maße der Befestigungsschrauben nicht ganz zu der Speed 400 typischen Ausrüstung des Bingo. Da wird ein wenig Nacharbeit am Motorspant und auch eine neue Wellenkupplung fällig werden.
    Auch ja und Graupner hat auch noch was: den Compact HPD 2020. Der könnte der auch in etwa passen, ich hatte nur Bedenken ob dieser relativ kleine (im Sinne von kurze) Motor dauerhaft den Strom verträgt. Für meinen Geschmack ist der zumindest grenzwertig. Da bleibt nur eins: bestellen & testen!

    Was ist eigentlich neu am neuen Bingo-Race?
    Die neue Haube macht sehr viel aus. Erst einmal rein optisch, das Boot wirkt viel schlanker und eleganter. Sie hat aber auch entscheidenden Einfluss auf die Fahreigenschaften, das Bingo-Race liegt deutlich stabiler im Wasser. Es sind zwar nur ein paar Gramm weniger, aber der Schwerpunkt liegt jetzt gefühlt ein gutes Stück tiefer, das Boot ist nicht mehr so windempfindlich und verträgt mehr Leistung.
    Die Aerodynamik spielt hierbei offenbar eine große Rolle.
    Damit es sich nach einem Überschlag wieder selbst aufrichtet braucht es jetzt einen Flutkanal. Der funktioniert auch wunderbar, dafür hat man weniger Platz für den Akku. Meine alten Akkus konnte ich daher nicht mehr verwenden. SLS XTRON 2S 2600 passen leicht schräg eingesetzt gerade noch hinein.
    An der Rumpf-Geometrie selbst sind keine Änderungen erkennbar, allerdings hat Josef regelmäßig neue Formen für die Produktion der GFK-Teile erstellt. Die Oberflächen sind spiegelblank und ohne Fehler, vor allem aber schön scharfkantig.
    Meine alten Bingo-Rümpfe waren schon sehr gut, die neuen sind noch besser!
    Auch sind die Rümpfe insgesamt etwas fester laminiert, die Flutkanalwand sorgt für zusätzliche Steifigkeit.
    Wellen und- und Ruderanlage sind altbewährt mit diversen Detail-Optimierungen. So sind die Wellenlager deutlich genauer als früher und die neuen Wellenkupplungen mit Messingbüchse sind ein echter Hingucker. Wenn man ganz genau hinsieht erkannt man das die Wellenanlage ganz leicht außermittig eigesetzt wurde um das Drehmoment des Propellers auszugleichen – toll gemacht!
    Früher waren Wellen- und Ruderanlage mit 5 Minuten-Epoxy eingebaut, das ist bei den neuen Bingos sehr sauber mit eingedicktem Laminier-Harz erledigt. Besser könnte ich das beim besten Willen nicht.
    Wer mag kann die Spanten und Finnen im Rumpf auch in Kohlefaser-Ausführung haben.

    Bingo Race_09_alt & neu.jpg

    Kleben statt Bohren

    Mein Geheimtip für die Befestigung des Ruderservos ist „Kleben statt Bohren doppelseitiges Klebeband“ von Pattex. Es sieht im ersten Moment aus wie ordinäres Schaumstoff-Klebeband, aber es hält einfach bombig. Das geht ruckzuck und wasserfest ist es auch. Mit etwas Waschbenzin kriegt man es auch sauber wieder weg.
    Im Flutkanal befestige ich immer etwa 6 Gramm Blei damit sich das Boot sauber umdreht, das hält auch super mit diesem Klebeband..
    Bisher habe ich oft doppelseitiges Silikon-Klebeband aus dem RC-Car Bereich verwendet. Das ist aber für das Ruderservo auf Dauer zu elastisch. Für die Befestigung des des Unilog beispielsweise verwende ich es nach wie vor sehr gerne. Es hat den Vorteil das man es gut abziehen und an eine anderen Stelle wieder befestigen kann.
    Mein Lieblings-Servo für das Ruder ist das Hitech HS-65. Das passt ganz genau an den Spant und ist sehr robust, schnell & vor allem stellgenau.
    Die Schläuche für die Wasserkühlung sind bei mir Silikon-Kraftstoffschlauch Simprop(100 177 9) mit 2,5mm Innendurchmesser. Da geht viel Wasser durch und die Schläuche halten absolut dicht.
    Für die Befestigung des Akkus und der übrigen Komponenten verwende ich selbstklebendes Klettband von Conrad. Das gibt es dort als Bögen mit 10x50cm (Bestell-Nr.: 623407-62 / Hersteller FASTECH).
    Zum Zukleben des Deckels während der Fahrt benutze ich schon immer ganz normalen Tesa-Film. Original „kristall klar 15mm“ versteht sich. Man muss nur darauf achten das die Oberfäche trocken ist und man ihn gut festreibt, besonders dort wo sich die Steifen überlappen. Das hält einwandfrei dicht und lässt sich rückstandslos wieder ablösen. Das bei Rennbooten so beliebte transparente Cellpack-Isolierband benutze ich nicht so gerne. Es bleibt immer ein Rückstand auf der Oberfläche und außerdem ist so ein Isolierband hochelastisch sprich relativ weich, was dazu führen kann das der Deckel nicht sauber auf dem Rumpfausschnitt sitzt.

    Bingo Race_12_Zubehör.jpg

    Die Kuh Plung

    Die Kupplungen sind von entscheidender Bedeutung was den Rundlauf angeht. Da hilft nur ausprobieren und rausschmeißen wenn es eiert. Von ToysPort gibt es sehr edle und sauber gefertigte Aluminium-Kupplungen mit Messing-Büchse. Motor-seitig wahlweise 2,3mm oder 3,17mm Bohrung. Die alten ToysPort Alu-Kupplungen laufen auch sehr gut.
    Alternativ bekommt man auf ebay von verschiedenen Lieferanten kleine Wellenkupplungen aus Messing die günstig zu bekommen sind und auch sehr schön rund laufen. Einfach mal nach „Wellenkupplung“ suchen.
    Ich mache auch keinerlei Abflachungen für die Befestigungs-Schraube auf die Wellen. Der Rundlauf ist besser und wenn man ein wenig Schraubensicherung auf die Kupplungs-Schrauben macht, halten die einwandfrei. Vernünftiges Werkzeug und ein Hauch Schraubensicherung sind allerdings Pflicht.

    Bingo Race_11_Kupplungen.jpg

    Abteilung Controlling
    Mein alter Genius arbeitet zwar einwandfrei aber für das Bingo ist er eigentlich zu groß und schwer.
    Einen neuen Regler brauchen wir also auch noch und zwar von der Bauweise der so das man einen Kühlkörper nachträglich auf den Leistungsteilen befestigen kann. Auch das war nicht ganz so einfach. Regler um die 20A gibt es reichlich, aber viele sind so gebaut das man nicht vernünftig an die Leistungsteile rankommt. Fündig geworden bin ich dann bei Multiplex. Der Roxxy 720 erfüllt alle Anforderungen, hat sogar Autotiming und ist mit knapp 17 Euro geradezu erschreckend günstig. J
    Die Wasser-Kühlkörper selbst habe ich über den Shop von RC-Raceboats bestellt, die kleinste Variante mit 30x23mm.
    Später habe ich noch einen Talon 25 von Casle Creations besorgt. Der ist schön klein, Wasserkühlung müsste gut passen und hat noch ein paar Software-Features mehr.
    Leider hat er eben doch die Leistungsteile auf beiden Seiten der Platine verteilt, das habe ich erst gesehen als der Schrumpfschlauch entfernt war. So kam die Wasserkühlung auf die Seite auf der vorher das Original-Kühlblech war und auf die andere Seite ein kleiner Rippen-Kühlkörper den ich noch übrig hatte. Sicher nicht optimal aber bisher funktioniert er problemlos.
    Der dritte Typ im Bunde ist der Hobbywing Skywalker 20, ebenfalls erschreckend günstig. Der besagte Alu-Kühlkörper ist wie für den Luke gemacht und auch sonst funktioniert der Regler einwandfrei mit den verschiedensten Motoren. Ich hab inzwischen mehrere davon.
    Geändert von stevie_xx (17.September.2018 um 22:23 Uhr)

  3. #3
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    Energie - Eins Punkt Einundzwanzig Gigawatt
    In den Anfangstagen habe ich 500mAh NiCad-Sinterzellen im Bingo gefahren. Leider war die Fahrzeit damit ziemlich kurz, das Zukleben hat oft länger gedauert. Später sind wir dann auf 1000 mAh Mignon-Zellen gekommen (auch noch NiCad), damit war die Fahrzeit schon ganz ordentlich. Wir sind seinerzeit fast ohne Blei ausgekommen, sprich Akku auf die linke Seite alle anderen Komponenten auf die rechte Seite. Mit dieser Gewichtsverteilung ist das Bingo selbstaufrichtend und das Drehmoment des Antriebs gut kompensiert. Das Boot hat wenn es im Wasser liegt deutlich Schlagseite nach links.
    Für die ersten Testfahrten habe ich etwas ältere Akkus von Stefans Lipo-Shop verwendet. Die Akkus sind 25C Typen mit 2600 mAh Kapazität relativ groß und flach, ähnlich den alten Mignon-Packs. Damit waren Laufzeiten von bis zu 8 Minuten möglich, wow das ist schon ein Unterschied zu den Nickel-Akku Zeiten.
    Ich habe dann noch Akkus nachgekauft. SLS XTRON mit 2600 mAh. In das Flutkanal-Bingo passen sie leider nur wenn man sie etwas schräg im Rumpf befestigt. Einfach mit Klettband, das hält einwandfrei.
    Dafür habe ich jetzt Laufzeiten von bis zu 12 Minuten. Bei über 30 km/h wohlgemerkt!

    Erfahrungsbericht Graupner Compact HPD 2020
    Als erster kam der Graupner 2020 bei mir an. Ein kleiner Innenläufer, 4-polig und etwas kürzer als der Lehner.
    Eine 20mm Wasserkühlkörper von TP Power passt perfekt auf diesen Motor. Was auffällt ist das höhere Laufgeräusch des Graupner-Motors gegenüber dem Lehner.
    Der gibt im Leerlauf ohne Kupplung und Welle nur ein ganz leises Surren von sich, man merkt kaum das er auf voller Drehzahl läuft. Der Graupner Made in China ist deutlich lauter. Am Auffälligsten ist dies wenn man den Motor im Boot montiert laufen lässt. Im Wasser merkt man davon aber relativ wenig.
    Die Leerlaufdrehzahl ist ein gutes Stück höher als die des Lehner. Unter Last hatte der Graupner minimal weniger Drehzahl., das hat das Logfile der ersten Testfahrt ergeben. Anfangs hatte ich die Befürchtung der kleine Motor könnte überfordert sein könnte, aber er hat sich ganz ordentlich geschlagen. Allerdings werde ich es sicherheitshalber bei dem kleinen 24mm Messing-Prop belassen, der Motor dürfte damit schon am Limit sein.
    Was mir nicht gefällt sind die Vibrationen die der Motor produziert. Man kann so fahren, aber es geht definitiv besser…
    Zusammen mit dem Motor hat sich auch der Roxxy-Regler bestens bewährt – Autotiming sei Dank!
    Ich erinnere mich noch gut an die Anfangszeiten der Brushless-Ärea und wie teuer & anfällig die Regler damals waren.
    Tja, früher war eben doch nicht alles besser...

    Erfahrungsbericht TP Power 2030
    Ein paar Tage vor Heiligabend kam das Paket mit dem von mir bestellten TP Power 2030-7Y bei mir an. Angegeben ist dieser Motor mit 3020 U/V im Leerlauf. Erster Eindruck: optisch gut gemacht. Ähnlich wie der Graupner und ebenfalls ein Vier-Poler. Bei Leerlauf-Test waren auch deutliche Vibrationen zu spüren, da fühlt man sich in die Zeiten der Speed 400 Bürstenmotoren zurückversetzt.
    Man kriegt eben nirgendwo was geschenkt, mal sehen wie sich das auf dem Wasser bemerkbar macht...
    Eine passende Kupplung habe ich ja schon organisiert. Jetzt mussten nur noch die Befestigungslöcher im Motorspant passend gemacht werden. Ideal wäre dafür eine Rundfeile mit 2,5mm Durchmesser. Da ich sowas weit und breit nicht auftreiben konnte hab ich mir ein provisorisches Werkzeug gebastelt. Auf dem Schaft eines alten 2,5mm Bohrers habe ich mit Sekundenkleber einen schmalen Streifen Schleifpapier mit 320 Körnung aufgeklebt. Der Streifen bildet so einen Halbkreis und schleift quasi nur in eine Richtung. Dieses Provisorium funktionierte überraschend gut und damit war das Anpassen der Löcher nur eine Sache von Minuten.
    Logger ins Boot und am Tag vor Silvester bei knapp null Grad fand die Testfahrt statt. Ich bin schon froh das dabei nichts festgefroren ist!
    Hui, das ist von allen Antrieben die ich habe der mit der höchsten Drehzahl. Im Wasser dreht der mit knapp 23.000 Touren. Der kleine 24mm Messing-Prop funktioniert noch erstaunlich gut damit.
    Das Laufgeräusch ist definitiv höher als beim Lehner, aber auch nicht schlimmer als seinerzeit bei den Bürstenmotoren.
    Passt – unterm Strich ein anständiger Motor!
    Hehe, ich habe schon den nächsten TP 2030-13D mit 2850 U/V bestellt. Mal sehen wie der sich dann mit größeren Propellern schlägt.
    Und ein paar Wochen später war dann auch klar er schlägt sich gut. Durch die etwas geringere Drehzahl kann man über die verschiedenen Propeller mit 24mm bis 25mm den Antrieb auf seine Bedürfnisse anpassen.
    Vom Drehzahlniveau(!) her nach dem Lehner mein Lieblingsantrieb.
    Leider haben sich nach etwa 10 Fahrten die Kugellager verabschiedet. Der Rotor hat eine deutliche Unwucht bei Drehzahlen von und 20.000 U/min ging das nicht lange gut. Momentan liegt er demontiert in meiner Schreibtisch-Schublade. Bei Gelegenheit kriegt er neue Lager.

    Bingo Race_04_TP Power Motor.jpg
    Geändert von stevie_xx (17.September.2018 um 22:24 Uhr)

  4. #4
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    Props – wie kommt die Leistung ins Wasser?
    Ein nicht ganz triviales Thema beim Bingo-Race sind die Propeller. Die Auswahl ist klein, die Propeller kosten relativ viel Geld und meist muss man auch selbst Hand anlegen um sie überhaupt benutzen zu können.
    Solche Mini ECO-Propeller aus Metall sind üblicherweise gegossen (per Wachsausschmelzverfahren) und daher nicht hundertprozentig homogen vom Material her. Oft sind die Blätter auch nicht ganz symmetrisch, das ist leider alles fertigungsbedingt.
    Solche Props müssen daher auf jeden Fall gewuchtet werden!
    Sonst läuft der Antrieb nicht rund, das macht mächtig Lärm und arbeitet einem die Lager der Wellenanlage auf.
    Die Messing-Props lassen gut selbst auswuchten indem man auf der leichteren Seite der Nabe etwas Lötzinn aufbringt, so das diese Seite die schwerere wird. Dann wird das Zinn wieder vorsichtig abgeschliffen bis der Prop rund läuft. Die blauen Silikon-Polierscheiben von Proxxon sind hierfür sehr gut geeignet. Auch die Blätter lassen sich mit diesen Werkzeugen wunderbar scharf schleifen.
    Bei den Stahl-Props funktioniert die Lötzinn-Methode leider nicht, da man den Stahl nicht (weich)löten kann. Hier muss man z.B. einen kleinen Schweißpunkt setzten und dann wieder abschleifen.
    Man kann natürlich versuchen solange die Blätter zu bearbeiten bis der Prop rund läuft. Das ist bei den Mini-Props allerdings sehr mühsam und funktioniert nicht immer. Mir ist einmal ein Propeller einfach abgeknickt weil ich ein Blatt zu dünn geschliffen habe.
    Standard für das Bingo-Race zu Bürstenmotor-Zeiten war der 24mm Messingpropeller den es original von ToysPort gibt. Inzwischen auch als Variante mit 25mm Durchmesser und aus Stahl gefertigt. Auf Wunsch bietet ToysPort die 25mm Props fertig ausgewuchtet an. Die sind wirklich gut gemacht, kann ich nur empfehlen.
    Seit einiger Zeit gibt es gefräste Propeller aus Aluminium die man direkt verwenden kann. Diese Props sind auf CNC-Maschinen gefertigt und daher symmetrisch & homogen. Da das Material sehr leicht ist laufen die Props auch ohne Auswuchten schon sehr gut. Optimieren darf man natürlich immer…
    TP Power hat hier ein sehr beindruckendes Sortiment an Props mit klassischer M4-Nabe und alternativ auch mit eine 2mm Bohrung zur direkten Verkleben auf der Welle mit Loctite „hochfest“. Das hält bombenfest und man hat einen besseren Rundlauf als mit einem geschraubten Propeller. Die verkanten sich typischerweise ganz leicht beim Festziehen auf dem Gewindestück. Oft sind auch die Gewindebohrung nicht genau mittig.
    Bei den Drehzahlen die wir fahren wird das leider sehr deutlich spürbar.
    Für eine solche Klebe-Aktion braucht man geeignetes 2mm Wellenmaterial. Denn die Originalwelle ist dafür zu kurz. Der Schaft der Klebe-Propeller ist relativ lang damit man genügend Klebefläche hat.
    Ich verwende dafür schon seit vielen Jahren 2mm NIROSTA-Draht von Graupner (512.2) oder Aeronaut (7733/20). Bekommt man als Meterware im Fachhandel.
    Den schneide ich immer in mehrere Teile und suche mir dann ein schön gerades Stück aus. Einfach über eine Glasplatte oder einen Spiegel rollen lassen, dann merkt man schnell ob die Welle einen Schlag hat. Dann alles sauber ablängen und entgraten.
    Dann spanne ich einen Motor samt Kupplung vorsichtig in einen Schraubstock mit Gummibacken. Der Motor ist so sicher fixiert. Dann die Wellenrohlinge in die Kupplung einspannen und die Welle von Hand durchdrehen. Jetzt darauf achten wie weit sich das Ende der Welle aus der Mitte bewegt. Auf diese Weise selektiere ich mir die besten Stücke heraus. Dann noch ein akustischer Test indem ich die Wellenrohlinge ins das Boot einbaue und den Antrieb kurz mit Vollgas laufen lasse. Jetzt suche ich mir wieder das Stück mit dem ruhigsten Lauf aus, das dann eine fertige Welle werden darf.
    Ganz zum Schluss wird entweder das Wellenendstück oder der Klebepropeller mit grünem Loctite 648 montiert. Die Klebefläche an der Welle mit Schleifpapier leicht aufrauen und vor dem Kleben Welle und Propeller mit Aceton entfetten. Dann einen Tropfen Loctite auf die Welle und einen Tropfen in die Bohrung des Props, so das beim Zusammenschieben die ganze Fläche sauber benetzt ist. Welle samt Prop lege ich dann immer über Nacht zum Trocknen auf die Heizung. Am nächsten Tag reinige ich dann alles mit Spiritus damit kein Loctite an das Wellenlager kommen kann. Wenn man das vergisst merkt man’s unter Umständen ganz schnell… J
    Und da sich Alu auf anderen Metallen festfrisst mache ich mir noch eine kleine Anlaufscheibe aus PTFE die zwischen Propeller und Stevenrohr kommt. Die erste Hülse habe ich aus einen alten Joker-Wellenlager geschnitten. PTFE-Schlauch 4x2mm kriegt man auch über ebay.
    Ich schneide ein Stück von etwa zwei Zentimeter ab, schiebe ein Reststück 2mm Stahldraht hinein und spanne das Ganze in die Proxxon-Bohrmaschine ein. Das PTFE-Rohr so einspannen das ein paar Millimeter aus dem Bohrfutter herausragen. Dann laufen lassen und auf dieser „Drehbank für Arme“ mit einem scharfen Cutter-Messer Ringe von etwa 1,5 – 2mm Breite runterschneiden.
    Bei geklebten Props mit Alu-Nabe sind die zwingend notwendig und machen den Antrieb noch ein kleines Stück leiser.

    Bingo Race_10_Propeller & Wellen.jpgBingo Race_15_Klebe-Propeller.jpg

    Fahrschule
    Alle bisher genannten Antriebe eigen sich gut für das Bingo-Race, aber leider musste ich feststellen das das Boot so viel zu schnell für Anja ist. Die hat in ihren ganzen Leben noch keine Fernsteuerung in der Hand gehabt.
    Der erste Versuch war entsprechend ernüchternd - mit leicht angesäuerten Gesichtsausdruck reichte sie mir den Sender zurück.
    Ähm, wir brauche also zur Abwechslung einen langsameren Antrieb – verkehrte Welt!.
    Und damit ging die Sucherei von vorne los.

    Erfahrungsbericht Leopard LBA2040
    Bei Innenläufern wird die Luft jetzt wirklich dünn, neben Lehner und TP Power gibt es noch einen Leopard LBA2040-22T mit einer KV von 2600 U/V. Die Welle hat 2,3mm Durchmesser, der Lochabstand für die Befestigungsschrauben 16mm - also alles Speed 400 Standardmaß. Alter Speed 400 raus – LBA rein. Schrauben, Kupplung und Kühl-Schläuche passen, Bärig!
    Leider passt der Kühlmantel von TP Power nicht ganz, da der Motor etwas dünner ist als die TPs. Es „pfeift durch“. Beholfen habe ich mir indem ich den Motor mit einem dünnen Schrumpfschlau eingeschrumpft habe und den Kühlmantel dann über den Schrumpfschlauch aufgezogen habe. Passt perfekt!
    Dann wurde wieder gefahren & gemessen. Er kommt zwar nicht an die scharfen Antriebe ran, aber das Boot ist immer noch sehr schnell unterwegs. Das müsste ungefähr das Niveau der diversen Speed 480 Bürstenmotor sein. Der Strom geht mit diesem Antrieb auf unter 10 Ampere zurück, dafür hat man dann auch eine etwas längere Motorlaufzeit.
    Vom Laufgeräusch her mit weitem Abstand der beste unter den LowBudget-Innenläufern.
    Einen Pferdefuß gibt es dennoch: das vordere Lagerschild ist aus relativ weichem Material. Die Schrauben bitte immer mit viel Gefühl anziehen.
    Ein toller Antrieb aber: leider immer noch zu schnell für die Bingo-Fahrschule!

    Bingo Race_05_Leopard Motor.jpg

    Ackergaul bürstenlos
    Ihr ahnt was kommt, ich suchte wieder einen neuen Motor. Jetzt blieben aber wirklich nur noch Aussenläufer übrig.

    Erfahrungsbericht Lipolice LPA-2205
    Die Entscheidung fiel auf den Lipolice LPA-2205-36T mit einer KV von 1600 U/V. Der muss im Boot ohne Wasserkühlung auskommen, was problemlos funktioniert. Die Lastdrehzahl liegt bei knapp 10.500 U/min und ich muss sagen das passt auch super zum Bingo-Race. Es kommt einwandfrei ins Gleiten auch wenn der Akku leer wird, wippt bei kleinen Wellen ganz leicht und ist sehr leise. Man hört eigentlich nur noch das Surren der Aussenläufer-Glocke. Durch die geringe Drehzahl und die kurze Baulänge gibt es jetzt auch keine Probleme mehr mit den Lagern der Glocke. Dieser Antrieb ist in etwa vergleichbar mit dem original Speed 400 (7,2V) Bürstenantrieb.
    Mit den verfügbaren Propellern von ToysPort und TP kann man gut variieren und die Fahrzeit geht hoch auf über 20 Minuten bei Strömen von nur 3 bis etwa 5 Ampere.
    Laut GPS-Logger kommen wir hierbei auf eine Geschwindigkeit von rund 16 km/h. Das klingt im ersten Moment nach recht wenig, machen aber wirklich enorm viel Spaß in dem kleinen Boot. Wem das zu langsam ist der kann sich alternativ noch ein kleineres Gewässer suchen – dann passt’s wieder.
    Einen Tick flotter geht der Lipolice LPA-2205-32T mit einer KV von 1800 U/V. Das sind im Wasser gut 1000 Umdrehungen mehr, der Strom geht leicht nach oben auf 4 bis 6 Ampere. Die Fahrzeit ist immer noch sehr lange. Ich persönlich fahre diesen Antrieb sehr gerne mit dem 25mm TP Klebe-Prop.
    Was dieser Antrieb gar nicht mag ist der oft verwendete 29mm Hydro-Propeller K-Serie von Graupner. Der ist nun mal für halbgetauchte Antrieb entwickelt worden. Der Lipolice.Motor wird damit richtig abgewürgt und zieht fast den doppelten Strom.
    Ich habe auch noch andere Kunststoff-Propeller probiert, leider funktioniert keiner so richtig. Am ehesten noch der „Fischkutter“ Dreiblatt-Prop 2308.30 von Graupner. Aber wirklich nur im Notfall, wenn man das Bingo-Race vernünftig nutzen will führt kein Weg an Metall-Props vorbei.

    Bingo Race_06_LiPolice Motor.jpg
    Geändert von stevie_xx (16.September.2018 um 11:06 Uhr)

  5. #5
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    Ackergaul bürstenlos V2
    Ich hab schon wieder was gefunden…
    Roxxy Motoren ehemals Robbe, jetzt bei Multiplex erhältlich. Getestet wurden die Typen C28-22-25 (KV 1380), C28-26-12 (KV 1450) und C28-26-09 (KV 1900). Alle Motoren haben einen Durchmesser von 28mm und Wellen mit 3,17mm.

    Erfahrungsbericht Roxxy C28-Motoren
    Der C28-22-25 (KV 1380) mit 30 Gramm Gewicht ist ein genial guter Economy-Antrieb. Mit den vorhandenen 24mm Propellern komme ich auf Geschwindigkeiten von 13- 14 km/h. Das klingt nach ziemlich wenig, funktioniert aber erstaunlich gut. Das Boot kommt wieder einwandfrei ins Gleiten auch wenn der Akku leer wird. Fahrzeiten von gut einer Stunde(!) sind hiermit möglich. Als Regler benutze ich einen Skywalker 15A, der reicht locker aus. Man könnte ihn sicher auch ohne Wasserkühlung fahren aber da ich die Schläuche schon mal im Boot habe…
    Von allen getesteten Antrieb mit Abstand der leiseste – man hört fast nur noch das Plätschern der Bugwelle. Ideal für kleine Tümpel oder Schwimmbecken beziehungsweise als Trainings-Antrieb für Lebensabschnittsgefährtinnen & Nachwuchs.
    Der C28-26-09 (KV 1900) mit 45 Gramm Gewicht ist mein Lieblings-Aussenläufer. Mit den 24mm TP Loc-Props hat man einen richtig flotten Antrieb der mit 22-24 km/h knapp unter dem Leopard liegt. Die Geschwindigkeit passt sehr gut zum Bingo-Race, mit langer Fahrzeit und immer noch angenehm leise.
    Den C28-26-12 (KV 1450) habe ich anfangs mit 24mm Props getestet und war nicht gerade begeistert. Performance ähnlich wie bei den LiPolice-Motoren der Motor war nach dem Fahren auch noch deutlich warm. Zu wenig geforderte Leistung für den relativ großen Motor.
    Die Sonne ging dann auf als ich einen 27mm Klebe-Prop von TP ausprobiert habe. Die Geschwindigkeit liegt knapp über 20 km/h bei einer Fahrzeit von gut 30 Minuten. Ein echtes Dream-Team!
    Das ist aber auch der einzige Motor in einem Arsenal der mit diesem Propeller auf Dauer klar kommt. Der ist schon mächtig groß für ein Mini-Eco.

    Bingo Race_08_Roxxy Motor C2822.jpgBingo Race_07_Roxxy Motor C2826.jpg

    Lehner zweiter Akt
    Der 1025/19 war und ist ein toller Motor, allerdings fanden die ersten Testfahrten im Winter und mit ausgelutschten Akkus statt. Mit neuen Akkus und im Sommer war das für meinen Geschmack dann doch ein Tick zu viel. Darauf habe ich noch einen 1025/20 bestellt, das war allerdings nur ein sehr geringer Unterschied zum 19er Stern. Bitte versteht mich nicht falsch. man kann beide Antriebe problemlos nutzen, mir schwebte aber eher etwas in Richtung TP TP 2030-13D vor.

    Nächster Versuch: Lehner 1025/22
    Um es kurz zu machen: das ist der Antrieb den ich die ganze Zeit gesucht habe! Er läuft rund und leise und funktioniert mit praktisch allen 24mm / 25mm Propellern die ich habe.
    Geschwindigkeit von ca. 30km/h bis ca. 35 km/h je nach Prop & Steigung. Die Fahrzeiten liegen bei 15 - 18 min.
    30km/h sind meiner Meinung nach ideal, das Boot läuft noch sehr sauber damit, 35 km/h sind wirklich die Obergrenze und funktioniert am besten bei ganz glattem Wasser.

    Bingo Race_13_Lehners.jpg

    Fazit Motoren
    Hier nun meine Empfehlungen nach aufsteigender Geschwindigkeit sortiert. Immer mit 24mm und 25mm Props.
    Den Anfang macht der Roxxy C28-22-25, meine Economy-Empfehlung. Weniger KV würde ich nicht machen.
    Dann folgen die LiPolice LPA-2205-36T und LPA-2205-32T. Schon deutlich flotter und immer noch leise bei wenig Strom.
    Dann noch der Roxxy C28-26-12 mit dem 27mm TP Klebe-Prop.
    Den Roxxy C28-26-09 und den Leopard LBA2040-22T würde ich in die nächste Kategorie einsortieren. Das ist schon gut schnell, über 20 km/h. Das Bingo-Race zeigt damit auch ein etwas anderes Fahrverhalten als mit den schwächeren Antrieben. Die Wellenanlage zeigt ja nach unten und ab einer gewissen Leistung merkt man deutlich wie der Bug nach unten gedrückt wird. Jenseits der 25km/h ist das durchaus hilfreich.
    Jetzt sind wir bei der nächsten Kategorie und Geschwindigkeiten von 30 Km/h und mehr angelangt. Die Ströme liegen mit rund 15A deutlich höher und das bei Laufzeiten von 10-15 Minuten.
    Von da an kann man ruhigen Gewissens nur noch Lehner empfehlen - meiner Erfahrung nach ist das einfach so!
    Der 1025/22er Motor ist der Allrounder, der 1025/20 für denjenigen der unbedingt noch etwas schneller sein will.
    Bei Geschwindigkeiten jenseits der 35 km/h ist dann Schicht im Schacht. Mehr kann das Bingo-Race nicht vernünftig umsetzten und man vernichtet nur noch Strom. Das Teil wurde ja ursprünglich für Speed 400 Bürstenmotoren entwickelt…
    Geändert von stevie_xx (1.October.2018 um 22:59 Uhr)

  6. #6
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    Und immer eine Handbreit Wasser unter‘m Ruder…
    Das war mein gesammeltes Wissen zum Bingo-Race von Toysport. Ich hoffe ihr habt damit genauso viel Spaß wie ich!
    Ach ja, Anja übt jetzt fleißig Bingo fahren!


    Gruß, Stefan
    Geändert von stevie_xx (16.September.2018 um 16:09 Uhr)

  7. #7
    Grünschnabel Avatar von Markus 1
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    Oh ja so ne Taschenrakete hab ich auch.
    Ich fahre diese allerdings mit einem H2223/5 3500KV Aussenläufer und 2S Lipo 1800 und einem 45A Regler
    Alles Ohne Wakü.
    Fahrzeit 9 min VOLLGAS ohne Teillast o.ä. bei ca. 50km/h mit einem 24er Prop


    Gruß Markus
    Ich habe keine Lösung,aber ich bewundere das Problem !

  8. #8
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    Hi Stefan,

    Es ist schön deinen ausfürlichen Artikel zu lesen.
    In dieser kleinen Superminikategorie im Gegenteil der herrleiche 3060 Lehners ist mehr Finanzielle-Spielraum um Experimentieren zu können.
    Hoffentlich bekommen einige Jungs die Virusinfektion von dir

    Grüße
    Josef

  9. #9
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    Hallo Josef,

    über deine Nachricht freue ich mich natürlich ganz besonders.
    Ja, mit der neuen Technik machen die Bingos richtig Spaß. Vor allem haben wir jetzt richtig Faaahhhhrrrrzzzzeeeiiiit.

    Gruß, Stefan
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  10. #10
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    Beim Discounter um die Ecke gibt es die überaus praktische Bingo-Race Transport-Tasche...

    Gruß, Stefan
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  11. #11
    Ex-Einsteiger Avatar von Johnnie Water
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    Hallo Stefan,

    Obwohl jede von Konjuktur spricht finde ich trozdem nutzlich wenn man auch ein Low-Cost Setup zusammenstellt.

    Motor: Race Star 2445 3600 Kv 13.38 €

    Kühlung: Race Star 4,6 €

    ESC: Beatles 40A 9,3 €
    (ja 40A als Marketing sieht ernst Muskelig aus und kann eventuell ein Neuling 3/4 1/2 Gas fahren ohne die FET s abzubrennen da die nicht ganz geöffnet sind)

    LiPo: Zippy Compact 2S 35C 2200 mAh 8,68 €

    Servo: Corona 939 MG 5,59 €

    Prop: 24 mm (Old School von mir aus Stahl)

    Konzept ist bei mir wie früher: Kann man mit Hilfe des Gas-Arms trotzdem auf die Wasseroberfläche bleiben um ohne das Adrenalin-Grün Flutkanal zu betätigen
    (aber bitte nicht im Halle Becken)

    Gruß
    Josef
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  12. #12
    Titsch-Titsch... Avatar von erny
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    Hallo Josef,

    ich hab da mal eine Frage zu Deinen Booten. Du bietest Deine Rümpfe mal mit starrer Welle und mal mit Flexwelle an. Macht das denn im Einsatz einen Unterschied im Speed und im Fahrverhalten?

    LG Christian
    PS: Meine BINGO Race ist auch viel im Einsatz. :-)

  13. #13
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    Zitat Zitat von Johnnie Water Beitrag anzeigen
    Hallo Stefan,

    Obwohl jede von Konjuktur spricht finde ich trozdem nutzlich wenn man auch ein Low-Cost Setup zusammenstellt.

    Gruß
    Josef
    Hallo Josef,

    jeder wie er mag, ich bin halt eher der Technik-Freak...

    Gruß, Stefan
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  14. #14
    Ex-Einsteiger Avatar von Johnnie Water
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    Stefan, es ist schwierig deine Kollektion zu toppen

  15. #15
    Ex-Einsteiger Avatar von Johnnie Water
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    Zitat Zitat von erny Beitrag anzeigen
    Hallo Josef,

    ich hab da mal eine Frage zu Deinen Booten. Du bietest Deine Rümpfe mal mit starrer Welle und mal mit Flexwelle an. Macht das denn im Einsatz einen Unterschied im Speed und im Fahrverhalten?

    LG Christian
    PS: Meine BINGO Race ist auch viel im Einsatz. :-)
    Hallo Christian,

    Wenn du schon mal alle vernünftigen Möglichkeiten verwendet um deine ziemlich übermotorisierte Modell zu beherrschen dann kommt die Flexwelle eventuell mit weitere ~20 % Speed und weniger Risiko bis zu Ende fahren zu können.


  16. #16
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    Cooler Bericht Stefan!
    Und ne Joker hast Du auch am Start hab ich gesehen
    Besteht da auch Interesse sich ein bisschen hier auszutauschen?
    Joker sind ja doch auch einige vertreten hier...

    Beste Grüße

  17. #17
    Ex-Einsteiger Avatar von Johnnie Water
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    Neues Kapitel in der Literatur: Joker Race (ich meine Stromkosten wird richtig hoch bis du alles durchgeblattert hast)

    Nein aber Jungs können kommen zB. dieses Boot ist noch zu vergeben.
    Geändert von Johnnie Water (7.October.2018 um 10:01 Uhr)

  18. #18
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    Zitat Zitat von Stromfresser Beitrag anzeigen
    Cooler Bericht Stefan!
    Und ne Joker hast Du auch am Start hab ich gesehen
    Besteht da auch Interesse sich ein bisschen hier auszutauschen?
    Joker sind ja doch auch einige vertreten hier...

    Beste Grüße
    Danke für die Blumen!

    Mein Joker Race (soviel Zeit muss sein...) ist aus einem rund 10-jährigen Dornröschen-Schlaf erwacht. So lange lag er nämlich unbenutzt bei mir im Schrank.
    Mit dem Antrieb bin ich zur Zeit noch am experimentieren. Der alte Lehner 1530/9 den ich immer an 6 Zellen NiMh gefahren habe funktioniert leider mit LiPos (2S) nicht mehr vernünftig. Zu viel Drehzahl.
    Was gut funktioniert ist ein Lehner Basic 2700 (der Eco-Start Motor) mit einen 28mm Prop von TP-Power. Damit kommt man auf etwa 37-38 km/h und es ist noch etwas Luft nach oben. Ein 29mm Prop sollte auch noch gehen.
    Momentan habe ich eine Lehner 1530/10 verbaut, mit dem gleiche 28mm Prop gehen gut 42 km/h. Fahrzeit etwa 15 min. Andere Propeller habe ich noch keine richtig testen können, aber ich denke sehr viel mehr macht kaum noch Sinn. Ich hatte einmal kurz zum Test einen 31m TP drauf, der war aber schon deutlich zu groß. Bei 45 km/h sind Rumpf & Motor meiner Meinung nach ausgereizt.

    Gruß, Stefan
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    Geändert von stevie_xx (7.October.2018 um 13:24 Uhr)

  19. #19
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    Hallo Stefan,

    dann hast Du ja ein relativ ähnliches Setup wie ich drin
    Ich hab den Lehner 1530 als 11 Winder verbaut, das läuft an 2s und 28er Löffel auch irgendwas um die 40 Sachen....
    Mit 3s wird die Kiste dann zum UFO...Unkontrollierbares Flugobjekt....
    Ausserdem verbiegt es mir an 3s regelmäßig die Welle, die bekommt bei der Drehzahl Unwucht.

    Flutkanal hab ich selber nachgerüstet, der macht bei dem Kleinen schon Sinn.
    (Gewicht auf dem Foto ist ohne Akku)

    Beste Grüße!

    f1ab787f-75ad-4b8a-9bbiqq.jpg

    009b9bd8-5b6d-4b80-9lidx1.jpg

    39442e88-1e82-4730-88jde9.jpg
    Geändert von Stromfresser (8.October.2018 um 09:06 Uhr)

  20. #20
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    Zitat Zitat von Stromfresser Beitrag anzeigen
    Ich hab den Lehner 1530 als 11 Winder verbaut, das läuft an 2s und 28er Löffel auch irgendwas um die 40 Sachen....
    Der Motor wäre auch meine erste Wahl wenn ich jetzt einen neuen kaufen würde.
    Meiner ist auch gut, aber ich wäre gerne etwas variabler was die Props angeht.

    Gruß, Stefan

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